Perlinga

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Kunsthandwerk - Wie kam ich dazu?

Inga

Handwerk und Handarbeit haben mich schon von klein auf begleitet und begeistert. So kam es, dass ich eigentlich immer etwas zum Handarbeiten dabei habe, sei es im Urlaub oder am Abend vor dem Fernseher. Zu meiner heutigen großen Leidenschaft, dem Perlendrehen an einem Brenner oder über dem offenen Feuer, kam ich über meine zweite große Leidenschaft dem Mittelalter.

Im Zuge meiner Recherchen für meine Darstellung als Ribe-Wikingerin auf Mittelaltermärkten, stieß ich unweigerlich auf die Herstellung von Glasperlen. Getreu dem Satz: "Was die konnten, kann ich auch (nur eben moderner)." ging ich in den nächsten Baumarkt, kaufte mir den ersten Brenner und bestellte über das Internet die ersten Glasstäbe. Mit diesem Startset fertigte ich meine ersten Perlen an und es wurde immer deutlicher, dass sich einen Leidenschaft entwickelt hatte. Als ich dann zum nächsten Weihnachtsfest meinen Fire Devil (Eingas-Propangasbrenner) erhielt war es um mich geschehen. Die Sucht hatte auch bei mir voll zugeschlagen.

Mittlerweile fertige ich moderne wie historische Perlen an meinem Brenner. Bei den historischen Perlen halte ich mich an Funde und Ausstellungstücke die ich selber in verschiedenen Museen gesehen habe. Anhand von Bildern dieser Perlen erstelle ich dann meine Repliken, wobei ich nicht den Anspruch auf 100% Übereinstimmung und Authentizität habe.

Meine modernen Perlen werden zu Halsketten, Ohrringen, Armketten, Ringen und auch Alltagsgegenständen weiter verarbeitet. In meiner Galerie können Sie sich selbst davon überzeugen.

Für meine Schmuckstücke verwende ich Glas der Firmen Moretti, Effetre, Vetrofond, Reichenbach und Lauscha. Um spezielle Effekte erzielen zu können, kommen auch Gläser von amerikanischen Firmen wie z.B. Doublehelix zum Einsatz. Zur Fertigstellung des Schmucks verwende ich 925 Silber oder Edelstahl, somit sind alle Schmuckstücke Nickelfrei.

Aber nicht nur das Fertigen von Glasperlen habe ich mir aus Interesse selber beigebracht. Auch Handarbeiten wie Nadelbinden, Brettchenweben und Spinnen sind alte historische Handwerke, die heute nur noch selten ausgeführt werden und für mich daher umso interessanter gewesen sind.

Heute stelle ich Wolle und Garne aus Rohwolle selber her (siehe Rubrik Wolle) und färbe diese handgesponnene Wolle anschließend mit Naturfarben auch noch selbst ein. Daraus entstehen dann eben nadelgebundene Socken, Hauben, Taschen oder aus feinen Garnen sogar Brettchenborten. Diese Borten werden dann für historische Gewandungen, als Zierde oder als Gürtel, verwendet. Modern dagegen ist die Verwendung als Schlüsselanhänger, Träger einer Handtasche etc.

Ganz neu, unter der Rubrik Stoffe zu finden, ist meine Vorliebe für Patchwork und Quilt. In diesen Techniken fertige ich Decken, Kissen, ja sogar Handtaschen und Wandbilder. Aber sehen sie selbst in der Galerie nach.

Perlinga - Woher kommt der Name?

Für meine Wikingerdarstellung habe ich mir den Namen Inga, ein alter nordischer Frauenname, gegeben. Perlinga setzt sich also aus Perle und Inga zusammen, damit es nicht so holprig auszusprechen ist, habe ich das e in der Mitte einfach weggelassen und schon war ein Name und eine Idee geboren. Mein richtiger Name ist Michaela.

Inga