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Wolle

Wolle zählt zu den ältesten Bekleidungsfasern der Menschheit. Niemand kann genau sagen wann der Mensch begonnen hat Wolle für Kleidung zu nutzen, heute ist sie auf jeden Fall trotz aller Kunstfasern nicht mehr wegzudenken.

Wolle ist nicht gleich Wolle. Es werden verschiedene Arten, an Hand ihrer Herkunft, unterschieden. Schurwolle oder Reine Schurwolle stammt unmittelbar von einem lebenden Tier, im Gegensatz zu aus Alttextilien hergestellte Recyclingprodukte wie Reißwolle oder die aus den Fellen geschlachteter (Schwöde-, Schwitz- oder Gerberwolle) oder verendeter (Sterblingswolle) Tiere gewonnene Wolle. Weiters kann natürlich auch nach der Rasse des Tieres, von dem die Wolle stammt, unterschieden werden (Merinowolle, Alpakawolle, Angorawolle, etc.)

Wolle hat gute Wärmeregulations-Eigenschaften. Sie kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche hingegen stößt Wasser ab. Bis zu 33% ihres Trockengewichtes kann sie aufnehmen, ohne dass sie sich feucht anfühlt. Wollwaren sind gute Wärmeisolatoren, da sie, bezogen auf ihr Gesamtvolumen, zu 85% aus Luft bestehen: die Körperwärme entweicht nur wenig, Feuchtigkeit hingegen kann schnell entweichen.

Die Qualität der Wolle richtet sich nach der Feinheit, nach der Kräuselung und nach der Haarlänge. Schafrohwolle gibt es in den Stärken von 20 bis 40 Mikro, sehr feine Merinoqualitäten liegen auch bei 16 bis 18 Mikro, also einem Tausendstel Millimeter Durchmesser.

Für meine Garne und Wollknäuel verwende ich ausschließlich Schurwolle bzw. reine Schurwolle. Zum Teil bestehen sie auch aus pflanzlichen Fasern wie z.B. Flachs oder wenn es edler gewünscht wird auch aus Seide.

Quelle:

Wikipedia.de, "Wolle", Stand November 2011
Ulrich Bauer, "Angora Kanninchen", Stand November 2011